Vom 3. bis 5. Juli 2026 teilte Kiiko Sensei in Berlin ihre neuesten, erprobten Akupunktur-Erkenntnisse mit uns.
Wie gewohnt bildete die Behandlung realer Patientinnen und Patienten den Mittelpunkt jeder Unterrichtseinheit. Befunde, Palpationen, die Punkteauswahl sowie klinische Überlegungen wurden Schritt für Schritt erläutert.
Im Fokus der Praxis standen vor allem neue Punktekombinationen. Anhand der vorgestellten Patient*innen zeigte sich ein breites Spektrum an Krankheitsbildern:
- Innere Medizin & Organe: Bluthochdruck, Reizdarmsyndrom, Verstopfung, Diabetes und Schilddrüsenerkrankungen.
- Nervensystem & Psyche: Restless-Legs-Syndrom, Schlafstörungen, Fatigue und Panikattacken.
- Weitere Indikationen: Hauterkrankungen, Allergien sowie Spätfolgen von Operationen oder Unfällen.
Diese Krankheitsbilder traten oftmals in Kombination auf. Besonders innovativ waren zudem die Behandlungsansätze für aktuelle Nebenwirkungen von Abnehmspritzen.
Bei mehreren Patient*innen zeigte sich ein neues Phänomen: zahlreiche Piercings und entzündete Ohrlöcher können den Erfolg der Akupunkturbehandlung stören. Aus diesem Grund kamen vermehrt Diodenringe zum Einsatz.
Es war tief berührend zu sehen, welche Wirkung die Behandlungen zeigten. Viele Schmerzpatient*innen konnten ihren schmerzfreien Zustand im ersten Moment kaum fassen. Der anfänglich ungläubige Gesichtsausdruck wich schnell einem glücklichen Strahlen – bei einer Person flossen sogar Freudentränen.
Die Akupunktur-Meisterin entwickelt ihre Methoden fortlaufend weiter. Neue klinische Erfahrungen und Behandlungsstrategien fliessen kontinuierlich in ihre Seminare ein. Dadurch bietet jeder Workshop wertvolle Impulse – auch für Teilnehmende, die bereits mehrfach mit ihr gearbeitet haben.






